Humorvolles Drama über die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz der 70er Jahren
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Die göttliche Ordnung

Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora lebt mit ihrem Mann Hans und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. Seit dem Mai 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, doch abseits der großen Städte ist davon noch nicht viel zu spüren. Auch an Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel bislang eigentlich spurlos vorübergegangen, sie lebt weiter ihr ruhiges, friedliches und harmonisches Leben. Doch dann beginnt sie auf einmal, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen, und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen. Denn in deren Hand liegt natürlich die endgültige Entscheidung in dieser Sache.

Bis in die frühen siebziger Jahre waren Frauen in der Schweiz vom Wahlrecht ausgeschlossen - in einigen Kantonen sogar bis in das Jahr 1990. Entlang dieser historischen Tatsache entwickelte die Schweizer Filmregisseurin Petra Volpe eine hintersinnige, ironische und bisweilen sehr berührende Tragikomödie, die in ihrer Heimat mit Preisen und auf dem Tribeca-Filmfestival mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Ein Film über starke Frauen, aber kein klassischer Frauenfilm. In seiner Stimmung und Dramaturgie erinnert „Die göttliche Ordnung“ vielmehr an eine Coming-of-Age-Geschichte.
  


    
Schweiz 2017
ein Film von Petra Volpe
97 Min., frei ab 6 Jahren

Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Sybille Brunner
Das meinen die Kritiker

kino-zeit.de
"Der perfekte Film, um zu zeigen, dass radikale Änderungen in kurzer Zeit möglich sind"
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zeit.de
"Der Film leuchtet wie mit dem Brennglas in die reaktionäre, verschlossene Welt der kleinbürgerlichen Schweiz der Nachkriegszeit"
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programmkino.de
"Es sind dann auch eher die leisen Zwischentöne, die in Erinnerung bleiben, wobei es in „Die göttliche Ordnung“ auch viel feinen und manchmal sogar recht derben Humor gibt."
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